
Die Gruppe aus der Hochschule Zittau/Görlitz am Mahnmal Gleis17
Zwanzig Studierende der Hochschule Zittau/Görlitz kamen mit ihren Seminarleitern am 3. April 2019 nach Berlin, um in drei Gruppen das System und die Wirkungsweise der BücherboXXen zu erkunden. Das ist Gegenstand ihrer Semesterarbeit im Studiengang „Soziale Arbeit“. Höhepunkt war der gemeinsame Besuch der BücherboXX Gleis 17 mit dem gegenüberliegenden Mahnmal sowie einem anschließenden Auswertungsgespräch. Es ist das dritte Mal, dass sich die Hochschule unter Leitung von Jürgn Möldner mit der BücherboXX in einer einzigartigen hochschuldidaktischen Verbindung von Theorie und Praxis beschäftigt. Nachdem mehrfach eine BücherboXX von Berlin ausgeliehen wurde, soll nun erstmals eine eigene BücherboXX für den Campus und die Stadt Zittau gebaut und aufgestellt werden. Berliner Kooperationspartner sind u. a. INBAK und die Max-Bill-Schule.
Im Rahmen des Wettbewerbs für „Flaggschiffprojekte im deutsch-polnischen Verflechtungsraum“ wurden von 35 eingegangenen Bewerbungen 5 Projekte und Vorhaben ausgezeichnet. Das BücherboXX-Projekt, eines von zwei Bewerbungen aus Berlin, ist nicht darunter, fand aber ausdrückliche 
Szenische Lesung mit Elke Mentges
Wer über die neuesten Entwicklungen in Sachen Nachhaltige BücherboXX informiert werden möchte, kann sich nun auf der Eingangsseite von 

Das Video zur 
Insgesamt beteiligten sich 25 Leser und Leserinnen an einer einstündigen Leseaktion im Durchgang zu den Gleisen des Bahnhofs Grunewald. Es war der 27. Januar 2019, der 74 Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz durch die Rote Armee. Gelesen wurde aus Büchern, die inhaltlich zu diesem Tag und zum Mahnmal Gleis 17 passen. In Verbindung mit der gegenüberliegenden BücherboXX wurde in einem Film die Geschichte erzählt, wie mit Hilfe von Büchern über die Generationen hinweg die Erinnerung wach gehalten werden kann und das Wissen um die Ermordung von Millionen von Menschen und die schrecklichen Greueltaten der Nazis weitergegeben werden kann. Ja, das hat wirklich stattgefunden! Orte des Geschehens und Bücher legen Zeugnis davon ab.